5 Tipps, wie Nachbarn gemeinsam sparen.

5 Tipps, wie Nachbarn gemeinsam sparen.

Gastbeitrag

Kurz auf den Kleinen von Nebenan aufpassen oder mal mit Milch aushelfen – eine gute Nachbarschaft kann vieles sein. Gemeinsam können Nachbarn aber auch den Geldbeutel schonen. Die 5 besten Tipps zeigt Euch das gemeinnützige Verbraucherportal Finanztip.

1. Gemeinsam Musik hören und Filme streamen
Bei einigen Musik- und Filmdiensten gibt es die Möglichkeit, ein Familien-Abo abzuschließen. Dabei teilen sich dann mehrere Personen das Angebot. Das Gute daran: Die Kosten sind pro Person deutlich geringer als bei einer Einzelmitgliedschaft. Das klappt zum Beispiel bei Spotify http://www.finanztip.de/musikstreaming/. Dort gibt’s für 14,50 Euro im Monat für 6 Accounts Musik auf die Ohren. Jeder Teilnehmer der „Premium Family“ zahlt dann nur rund 2,50 Euro anstatt knapp 10 Euro für das Einzel-Abo. Ein ähnliches Angebot gibt es für Filmfans bei Netflix http://www.finanztip.de/online-videotheken/. Dort zahlt man in der „Familie“ statt 10 Euro für das Standard-Abo nur 3 Euro im Monat. Beim Premium-Abo sind für 12 Euro vier Geräte gleichzeitig drin.

2. Günstiger surfen
Was in vielen Wohngemeinschaften gang und gäbe ist, können auch direkte Nachbarn tun – einfach den WLAN-Anschluss gemeinsam nutzen und die Kosten für den Anbieter teilen. Aber Achtung: Da sich dann wahrscheinlich das Datenvolumen erhöht, am besten einen Tarif für Intensivnutzer http://www.finanztip.de/dsl-vergleich/ wählen. Das garantiert ein schnelles Internet für alle Mitsparer.

3. Nachbarn vom Urlaub profitieren lassen
Es geht für zwei Wochen in den Urlaub und der Kühlschrank ist prall gefüllt? Wie schade wäre es, einfach alles wegschmeißen zu müssen. Am besten mal den Nachbarn fragen, was der davon noch gebrauchen kann. Auch ein Zeitungs-Abo kann der Nachbar in der Ferienzeit übernehmen. Dafür gießt der Nachbar auch die Blumen und schaut nach der Post. Revanche nicht ausgeschlossen!

4. Sammelbestellung beim Heizöl organisieren
Der Literpreis für Heizöl wird günstiger, wenn Nachbarn sich für die Bestellung zusammentun http://www.finanztip.de/heizoel/. In München beispielsweise kosteten 1.000 Liter Super-Heizöl im Januar 2015 je Liter 59,19 Cent. Wenn sich zehn Nachbarn zusammenschließen und 10.000 Liter bestellen, sinkt der Literpreis auf 57,12 Cent. Das bringt 207 Euro Ersparnis, also gut 20 Euro für jeden.

5. Auto und Fahrrad teilen
Wer sein eigenes Auto abschafft, kann mehrere Hundert Euro im Monat sparen. Warum also nicht einfach das Auto abschaffen und mit dem Nachbarn einen Deal abschließen? Wenn ich doch mal ein Auto brauche, kann ich mir gegen ein Stück Kuchen oder eine kleine Bezahlung seines leihen. Wenn der Nachbar selbst mit dem Wagen unterwegs ist, kann man immer noch aufs professionelle Carsharing http://www.finanztip.de/carsharing/ zurückgreifen.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Anika Kohl // Finanztip.de.