Auf gute Nachbarschaft! Gründer Till Behnke im Interview.

Auf gute Nachbarschaft! Gründer Till Behnke im Interview.

Unser Gründer Till Behnke spricht im Interview mit Berlin Valley über die Motivation von Sozialunternehmern, die Gründe, warum sie nicht schlechter verdienen sollten als andere, und sein neues Projekt nebenan.de.

Und weil wir dieses Interview so toll finden, haben wir es hier noch einmal für euch zum Nachlesen. Natürlich könnt ihr euch auch die gesamte Ausgabe des aktuellen Berlin Valley Magazins runterladen.

Till, warum wird man Unternehmer, ohne reich werden zu wollen?
Ich bin überzeugt, dass alle guten Unternehmer gar nicht primär davon motiviert sind, viel Geld zu verdienen. Sie wollen etwas Neues schaffen, etwas besser machen oder werden vom Wettbewerbsgedanken angetrieben. In der Vergangenheit gab es nur die Möglichkeit, das in einem normalen Unternehmen zu tun. Aber viele Unternehmen kann man als Sozialunternehmen betrachten, weil sie die Gesellschaft vorangebracht haben. Der, der das Auto erfunden hat, wo vorher nur Kutschen waren, hat für einen Fortschritt gesorgt, der am Ende allen zugutekommt. Und er war bestimmt nicht davon getrieben, eine schnelle Mark zu machen. Er wollte eine Idee in die Welt tragen. In der Berliner Start-up-Szene sind natürlich auch einige Leute unterwegs, die einfach nur schnell etwas hochziehen und verkaufen wollen. Sie messen Erfolg mit Geld und sind wahnsinnig uninspirierend.

Was motiviert dich?
Egal was ich mache, ich will es gut machen. Ich definiere Erfolg nicht über Geld, sondern über die Frage, ob ich damit viele Menschen erreiche. Bei Betterplace war der Antrieb, das Spenden für mich nicht funktioniert hat.

Warum nicht?
Weil von 100 Euro nur 75 Euro bei den Betroffenen angekommen sind, weil ich nicht miterleben konnte, was mein kleiner Beitrag bewirkt. Seit es das Internet gibt, kann ich sehen, dass man mit 1000 Mal zehn Euro Berge versetzen kann. Und ich kann verfolgen, was mit dem Geld passiert. Jemand lädt ein Bild hoch und alle sind informiert. Jeder hat nur zehn Euro gegeben, aber er ist Teil von etwas Größerem. Super!

Deine Motivation ist also, etwas Großes zu schaffen.
Erstens muss mich eine Sache packen, wobei mich noch nie etwas gepackt hat, das nur unterhaltsam und nicht sinnstiftend ist. Zweitens packen mich selten Sachen, die nur dem Einzelnen einen Vorteil bringen, so etwas wie ein Schnäppchen-Portal zum Beispiel. Das kann faszinierend und groß werden aber nur der Einzelne hat einen Vorteil davon.

Du willst lieber die Welt verbessern?
Ja. Ich habe ein tiefes Gerechtigkeitsempfinden. Ich bin überzeugt von unserem Sozialstaat. Aber ich finde, dass er schlecht organisiert ist. Dabei ist Betterplace eher meins als Change.org. Du kannst entweder die Politik beeinflussen, um von oben die Dinge zu verbessern, oder du hilfst jedem Kleinen, der ein soziales Projekt macht. Das ist für mich der viel direktere Weg. Die Welt sollte aber sowohl über Einflussnahme in der Politik verändert werden als auch übers „einfach in die Hand nehmen und machen“.

Und Betterplace ist „einfach machen“?
Ja, mit Betterplace helfen wir kleinen und großen Projekten an Geld und Mitstreiter zu kommen. Wir arbeiten natürlich auf einer Meta-Ebene. Wir sitzen vor dem Computer und bauen eine Plattform. Aber die ermöglicht es, dass tausende Projekte umgesetzt werden. Das ist ein gutes Gefühl. Ich kann in Prozessen denken und so ein System bauen, damit die Transaktionskosten sinken. Dafür bin ich nicht so gut mit Bohrmaschinen.

Du bist aus dem operativen Geschäft bei Betterplace ausgeschieden und sitzt jetzt im Aufsichtsrat. Warum?
Weil ich das sieben Jahre Vollzeit und mit Vollgas gemacht habe. Nonprofit- oder For-profit-Firma, das ist der gleiche Ritt durch alle Schwierigkeiten. Es ist wahnsinnig gut gelaufen aber irgendwann kommt der Moment, einen Nachfolger zu finden. Ich brenne nach wie vor für Betterplace, aber es ist gut, dass ich jetzt nicht mehr im Tagesgeschäft für alles zuständig und verantwortlich bin. In jedem Startup sagen irgendwann die Investoren: Okay, jetzt brauchen wir keine Gründer mehr, die eine große Vision haben, sondern wir brauchen Manager, die die Prozesse optimieren und das Ganze professionalisieren. Das ist eine ganz gesunde Entwicklung.

"Ich definiere Erfolg nicht über Geld."

Warum habt Ihr Betterplace als Sozialunternehmen gegründet und nicht als Stiftung oder Verein?
Dafür gibt es viele Gründe. Eine Stiftung hat zum Beispiel den Nachteil, dass du nicht wie ein Unternehmen agieren kannst. Du hast eine Stiftungsaufsicht und einen Stifter, der immer im Vordergrund steht. Du kannst die Teilhabe von Gesellschaftern dort nicht abbilden. Sozialunternehmen sind dagegen völlig normale Unternehmen und müssen es auch sein. Das Ziel ist, einen sozialen Zweck zu verwirklichen, dabei aber nicht von Fördergeldern zu leben, sondern Menschen einen Mehrwert zu bieten, die dafür auch Geld bezahlen. Es gibt also immer ein Geschäftsmodell. Der Unterschied ist, dass in der gemeinnützigen GmbH am Schluss keine Gewinne ausgeschüttet werden können.

Was passiert mit dem Gewinn?
Er wird zu 100 Prozent in den gemeinnützigen Zweck der Gesellschaft reinvestiert. Das ist rechtlich vorgeschrieben.

Die gemeinnützige GmbH darf keinen Gewinn machen, aber die Leute dort dürfen doch Geld verdienen?
Ja, sie bekommen ein Gehalt.

Gibt es Restriktionen, dass man zum Beispiel als Geschäftsführer keine Millionen verdienen darf?
Es gibt keine definierte Obergrenze. Es ist Auslegungssache und es kann sein, dass die Finanzaufsicht, die die Gemeinnützigkeit jedes Jahr neu beurteilen muss, da Grenzen setzt. Bei Betterplace haben wir früher uns selbst und allen anderen nur ein kleines Gehalt gezahlt, weil wir ein Startup waren und auch ein Sozialunternehmen. In den USA ist die Sicht darauf eine ganz andere. Die Gründerin von Global Giving hat mir einmal gesagt, sie versteht, dass wir schlechte Gehälter bezahlen, weil wir noch ein junges Unternehmen sind oder durch schwere Zeiten gehen. Aber eigentlich sollte doch derjenige, der seine ganze Zeit einsetzt, um etwas Gutes für die Gesellschaft zu machen, das dickste Auto als Belohnung fahren.

Darum geht es, um das dickste Auto?
Nein, das kickt mich nicht. Und am Geld messe ich den Erfolg auch nicht. Aber dass ich meine Familie gut ernähren und auch in den Urlaub fahren kann und so weiter, darum geht es schon. Daher orientieren wir uns bei Betterplace bei den Gehältern inzwischen an ganz normalen Unternehmen. Wichtig ist, dass kein Gehalt aus den Spenden bezahlt wird. Bei Betterplace landen 100 Prozent der Spenden auf dem Zielkonto. Kreditkartengebühren, den Versand von Spendenquittungen, Miete, Mitarbeiter – das bezahlen wir alles aus dem Geschäftsmodell. Wir lizensieren unsere Software. Darüber erzielen wir genügend Einnahmen, um alle Mitarbeiter zu bezahlen.

Warum gründet man dann eine gemeinnützige GmbH und nicht einfach ein normales Unternehmen?
Bei Betterplace war die Antwort eindeutig: weil es eine Spendenplattform ist. Für die Spender wäre es ein komisches Gefühl, Geld an eine For-profit-Gesellschaft zu geben. Das finde ich nachvollziehbar. Aber sonst gibt es eigentlich keinen faktischen Grund, der gegen eine normale GmbH spricht.

Ist Dein neues Projekt darum keine gemeinnützige Gesellschaft?
Ja genau. Christian Vollmann, der aus der klassischen Startup-Welt kommt, treibt das Nachbarschaftsthema seit Jahren um. Er wollte von mir wissen, ob er Nebenan.de als Nonprofit- oder For-profit-Unternehmen gründen sollte. Ihm war klar, dass das kein Startup ist wie die, die er in der Vergangenheit gemacht hat. Jeder soll sehen, dass die gesellschaftliche Wirkung im Vordergrund steht.

Was ist die Wirkung?
Es gibt drei soziale Säulen, die uns Menschen tragen: Beruf & Arbeitsumfeld, Familie & Freunde, die meist über ganz Deutschland verstreut sind, und Nachbarschaft. Aber wir haben immer weniger Kontakt zu den Menschen in unserem Haus, unserer Straße oder unserem Viertel. Wir vernachlässigen das in ihnen liegende Potenzial – selbst auf dem Dorf ist das so. Fakt ist aber, dass beim Blick auf die großen gesellschaftlichen Themen wie demographischer Wandel, Anonymisierung der Gesellschaft und nachhaltiger Umgang mit Ressourcen, mehr Nachbarschaft eine, wenn nicht die größte Hilfe sein kann.

Was tragt Ihr dazu bei?
Mit nebenan.de kann wieder mehr Nähe in den Nachbarschaften entstehen. Damit sich Nachbarn mit gleichen Interessen oder ergänzenden Fähigkeiten finden und sich gegenseitig unterstützen. Es geht nicht darum, mit jedem Nachbarn befreundet zu sein. Aber die Nähe erzeugt eine ganz bestimmte Wirkung. Es geht wieder um ein Miteinander und davon kann jeder in jeder Lebenslage profitieren. Hyperlokales Matchmaking sozusagen: Eine 68jährige pensionierte Mathelehrerin, kann ihre Kenntnisse einem 12jährigen Nachbarsjungen vermitteln. Ein alleinstehender Mann, der seine zwei Katzen über Weihnachten nicht in eine anonyme Betreuung geben möchte, findet plötzlich eine junge Familie eine Straße weiter, die sich liebevoll um die Tiere kümmern wird.

"Nebenan.de ist ein Werkzeug, um direkt im echten Leben etwas zu verändern."

Das könnte ich auch über Facebook organisieren. Warum brauche ich eine neue Lösung dafür?
Das liegt daran, dass wir jeweils an einem begrenzten Ort agieren. Jeder, der da wohnt, gehört dazu, kann mitlesen und reinrufen. Und nur die. Inhalte in unseren Nachbarschaften auf nebenan.de sind geschützt und können von außen nicht gesehen werden. Wir möchten eine vertrauensvolle Umgebung schaffen, in der sich auch Nachbarn, die sich bisher nicht kannten oder neu sind, begegnen können. Auf Facebook findest du keinen der sagt: Ich habe meinen Geldbeutel an dieser Straßenkreuzung verloren. Selbst wenn es Nachbarschaftsgruppen auf Facebook gibt, funktionieren sie eben nicht so. Auf der anderen Seite gibt es bereits Anbieter für Wohnungsvermittlung oder Restaurantempfehlung, aber es macht einen riesen Unterschied, ob die Leute, die seit zehn Jahren dort wohnen, ein Restaurant empfehlen oder ob das ein Tourist macht. Die Relevanz kommt durch die Nähe und die Echtheit der Menschen.

Und warum macht ihr Nebenan.de nicht als gemeinnützige GmbH?
Ich würde heute fast jedes soziale Unternehmen als normale GmbH gründen, weil ich eine möglichst große Wirkung erzielen will. In der Rechtsform der GmbH habe ich die größte Chance, genügend Kapital einzusammeln, um das wirklich groß zu machen und die Wirkung zu skalieren.

Das heißt, für Nebenan.de habt Ihr schon eine Finanzierung bekommen?
Zunächst haben wir den Start aus eigener Tasche finanziert. Jetzt haben wir Geld und weitere Mitstreiter aufgenommen, aber vereinbart, die Details der Runde nicht zu kommunizieren.

Wie sieht Euer Geschäftsmodell aus?
Unsere Investoren glauben wie wir an beides: die gesellschaftliche Wirkung und das wirtschaftliche Potential. Unser Geschäftsmodell wird den Nutzern einen echten Mehrwert bieten. Wie es genau aussehen wird, steht in den ersten beiden Jahren nicht im Vordergrund.

Und dafür reicht das Geld?
Ja.

Ihr habt Investoren gewonnen ohne ein Geschäftsmodell zu haben?
Unsere Priorität ist, dieses Nachbarschaftsnetzwerk für die Nachbarn wirklich relevant zu machen. Wir müssen nicht sofort unsere Kosten decken.

Und die Investoren verzichten auf Rendite?
Sie haben investiert, ohne dass jetzt schon klar ist, wie und wann genau wir Umsatz machen werden.

Aber eine Rendite ist vorgesehen oder ist sie ausgeschlossen?
Eine gesunde Rendite ist angestrebt. Die gesellschaftliche Wirkung hat aber Priorität.

Wie weit seid Ihr?
Wir haben für den Anfang nur einzelne Nachbarschaften ausgewählt. Die geschlossene Beta-Phase ist jetzt beendet. Seit Ende November kann jeder in Deutschland mit seiner Nachbarschaft starten. Dazu muss er mindestens zehn Leute finden, die sagen: Wir wollen, dass es das hier gibt.

Und wo könnte das potenzielle Geschäftsmodell liegen?
Ich nehme mal als Beispiel den Rudolfkiez in Friedrichshain. Da gibt es 1100 Haushalte und wir haben dort inzwischen schon mehr als 200 Nutzer, die tauschen, leihen und schenken ganz eifrig. Zum Teil fragen die Anwohner schon danach, warum das Restaurant an der Ecke sich nicht anmelden und seine Mittagskarte online stellen darf. Aktuell können nur Privatpersonen etwas posten. In dem Moment, in dem man lokale Einzelhändler und Dienstleister auf die Plattform holt, kann Geld fließen. Die Modedesignerin, die auf ihre neue Kollektion hinweisen will und auf Knopfdruck hunderte Haushalte in ihrem direkten Einzugsgebiet erreicht. Oder die Physiotherapiepraxis. Das hat für beide einen großen Wert. Wo erreicht man mit klassischer Werbung genau diese Nähe? Wie das bezahlt wird, haben wir noch nicht konzipiert. Aber wir wollen das Gebührenmodell einfach halten.

Die ersten dürfen die Plattform kostenlos nutzen und irgendwann müssen sie dafür bezahlen?
Für private Nutzer ist und bleibt die Plattform kostenfrei. Wir haben das in unseren Fragen und Antworten genau erklärt. Irgendwann soll sich die Plattform über die Einbindung von Einzelhandel und Dienstleistungen refinanzieren. Wir haben auch erklärt, warum wir eine normale GmbH sind und tatsächlich irgendwann Überschüsse machen und auch Gewinne an unsere Investoren ausschütten wollen. Aber meine tiefste Überzeugung ist, dass das im Sinne der Sache ist. Wir treten an, um das ganz groß zu machen. Ich möchte nicht nur der Feinkostladen sein.

Ihr habt in Berlin angefangen, wo Ihr selbst wohnt. Wie kommt die Idee in den Rest der Republik?
Es gibt schon Nachbarschaften in Frankfurt am Main, München, Hamburg, Nürnberg, in der Nähe von Köln und in Krabbenkamp in Schleswig-Holstein, die jetzt im Test laufen. Insgesamt sind es 30 Nachbarschaften. Jeder der will, kann eine Nachbarschaft eröffnen und auf Nebenan.de zum Leben erwecken.

Wie groß ist der ideale Kiez?
Es gibt eine absolute kritische Masse. Ab 100 aktiven Nutzern fängt das Matchmaking an. Leute bieten etwas an oder suchen etwas und das Ganze klappt am Ende auch. Und es gibt eine relative kritische Masse, die wird bei etwa zehn Prozent der Haushalte erreicht. Die absolute kritische Masse ist einfacher herzustellen, wenn man die Nachbarschaft sehr groß macht, während eine Durchdringung von zehn Prozent umso einfacher ist, je kleiner der Kiez ist. Etwa zwei- bis dreitausend Haushalte ist die optimale Größe, denke ich. Am Ende ist aber entscheidend, wie jede einzelne Nachbarschaft gewachsen ist und wie sich die Menschen mit ihrer Nachbarschaft identifizieren. Der Berliner Wrangelkiez ist sehr groß. Aber den kann und sollte man nicht unterteilen.

Wie viele Nutzer habt Ihr bereits?
Es sind jetzt schon einige tausend Aktive.

Und wen sprecht Ihr vor allem an?
Eine Zielgruppe sind auf jeden Fall junge Rentner, die haben am ehesten Zeit und Lust uns zu verbreiten und wären oftmals gerne mehr ins Nachbarschaftsleben integriert. Und dann natürlich junge Eltern, die an allem rund um den Alltag mit Kindern interessiert sind. Und Studenten, weil sie schnell Onlinetools adaptieren.

Was ist das Ziel für 2016?
Der deutschlandweite Rollout. Wir wollen im kommenden Jahr 1000 Nachbarschaften in Deutschland haben. Wir wissen inzwischen, wie die Dynamik funktioniert und wie wir schnell auf 50 oder 100 Nutzer pro Nachbarschaft kommen.

Dann kommt der Netzwerkeffekt hinzu.
Genau. Irgendwann entsteht eine Eigendynamik, sodass wir keine Energie mehr von außen zuführen müssen. Es würde nicht skalieren, wenn wir jeden Kiez von hier aus dauerhaft befeuern müssten. Aber am Anfang helfen wir, zum Beispiel, wenn einer ein Nachbarschaftsfest organisieren will.

Dann zahlt Ihr das Bier.
Dann zahlen wir auch mal das Bier, genau. Oder wir mieten Bierbänke und Tische. Wir merken, dass in den Nachbarschaften, wo Leute Events organisieren, plötzlich die Registrierungen ansteigen.

Das „secret ingredient“ ist also, auch offline präsent zu sein?
Ich kann mir kein anderes Onlinetool vorstellen, das so direkt und so nah Einfluss auf das echte Leben hat. Facebook ist toll, ich bin global vernetzt, aber alles virtualisiert sich. Ich verbringe mehr Zeit damit, Fotos online zu teilen und anzugucken, als wirklich da zu sein. Nebenan.de ist ein Werkzeug, um direkt im echten Leben etwas zu verändern. Die auf dem Spielplatz verlorene Mütze wiederzufinden oder jemand zu finden, der mal mit dem Hund spazieren geht. Das sind alles die Dinge, die jetzt schon passieren. Es gibt nicht nur die eine Sache. Unterm Strich, erhöht es die Lebensqualität für die gesamte Nachbarschaft.