Quartiermeister - Bier trinkend Gutes für Kiez und Nachbarschaft tun!

Quartiermeister - Bier trinkend Gutes für Kiez und Nachbarschaft tun!

Das Berliner Sozialunternehmen fördert mit den Erlösen aus seinem Bierverkauf Projekte und Nachbarschaftsinitiativen aus allen Kiezen der Hauptstadt, sowie in den Nachbarschaften Dresdens und Leipzigs. In den letzten Jahren wurden so über 50.000 Euro allein in Berlin an gute Projekte ausgeschüttet. Bier trinken, Gutes tun. Der Slogan von Quartiermeister klingt zunächst zu schön, um wahr zu sein. Doch das soziale Engagement fängt bei diesem schmackhaften Pils während seines Konsums an und hört bei Entscheidung, wohin die Erlöse fließen, auf.

Quartiermeister glaubt an eine gerechtere Wirtschaft, die für den Menschen da ist. Die Idee und der Vertrieb des sozialen Bieres sind der Weg, diese Vision umzusetzen. Dabei spielt nicht nur die soziale Komponente eine große Rolle, sondern das Unternehmen achtet auch auf Regionalität, Transparenz und Nachhaltigkeit. Das Bier wird in einer Familienbrauerei in Wittichenau (Oberlausitz ca. 150 km von Berlin) hergestellt um Transportwege gering zu halten und mittelständische, unabhängige Strukturen zu stärken. Als erstes Bier überhaupt ließ sich Quartiermeister 2015 auf seine Gemeinwohlbilanz überprüfen und erhielt ein außergewöhnlich gutes Ergebnis.
Doch wie viel Geld fließt wirklich in gute, soziale Projekte? Quartiermeister arbeitet vollkommen transparent und veröffentlicht vierteljährlich alle betriebsinternen Ein- und Ausgaben. Derzeit liegt der Erlös pro Liter bei ca. 10 Cent.

Das ganze Jahr über können sich soziale & kulturelle Projekte auf eine Förderung für jeweils 1.000 € bewerben. Der Fokus der Förderung liegt dabei auf Mikroprojekten, die lokal und nachhaltig Begegnung, Austausch und Partizipation fördern. Projekte, die den Kiez bereichern und seine Menschen verbinden.

Auch gegründete und aktive Gruppen auf nebenan.de und ihre nachbarschaftlichen Vorhaben könnten von dieser Förderung profitieren. Die nächste Bewerbungsfrist ist der 15. September 2016. Für die Bewerbung sind das ausgefüllte Antragsformular, eine ausführliche Projektbeschreibung, sowie ein Foto und ein Logo des Projekts erforderlich. Weitere Informationen zu Bewerbung findet ihr hier.

Wer selbst noch nicht in einem Nachbarschaftsprojekt involviert ist, hat jedoch nach dem Motto „Denn es ist dein Bier“ nicht nur die Möglichkeit Projekte allein durch seinen Konsum zu unterstützen, sondern auch online mitzuentscheiden, welche Initiativen davon profitieren. Die neue Abstimmung für das 2. Förderquartal ist seit heute online. Entscheidet hier, wer 1.000 € Förderung erhalten sollte.
Ausführlichere Informationen zum Konzept von Quartiermeister, zu den bisher geförderten Projekten, wie ihr mitmachen oder euch bewerben könnt und wo es Quartiermeister in Berlin zu kaufen gibt, erfahrt ihr unter: www.quartiermeister.org

Lisa Wiedemuth von Quartiermeister hat diesen Artikel für unseren Blog verfasst.