Gut zu wissen: Datenschutz steht bei nebenan.de an erster Stelle

Gut zu wissen: Datenschutz steht bei nebenan.de an erster Stelle

Unser Gründer Till besuchte am 18.05.2017 die offene Bürgerdiskussion in Hannover zum Thema „Digitalisierung und Demokratie“, um mit Lokalpolitikern, der Journalistin und Dozentin für Philosophie und politische Bildung, Valerie Lux Schult, und interessierten Bürgerinnen und Bürgern u.a. über unsere Nachbarschaftsplattform nebenan.de zu sprechen.

Das mittlerweile größte soziale Netzwerk für Nachbarn zählt allein in Hannover über 70 aktive Nachbarschaften und ist seit Januar Partner der Stadt Hannover, um insbesondere Senioren besser zu vernetzen und sie mithilfe von Schulungen an digitale Themen heranzuführen.

Viele waren sich einig, dass sie über nebenan.de Menschen kennengelernt haben, mit denen sie sonst nie zusammengekommen wären. Kritische Fragen und Befürchtungen konnten im Gespräch vor Ort geklärt und ausgeräumt werden, die wichtigsten Aussagen fassen wir hier für euch zusammen.

Ein paar Teilnehmer der Runde hatten Fragen zum Thema Datenschutz. Die Befürchtung sei, dass nebenan.de als gewerblicher Anbieter die Daten für Werbezwecke nutzen und an Dritte verkaufen könnte. Hierzu kann Till eine verbindliche Aussage machen:

„In unseren Datenschutzbestimmungen ist ganz deutlich verankert, was wir mit den Daten unserer Nutzer tun. Den oft gefürchteten Verkauf der Daten an Dritte haben wir uns als Sozialunternehmen selbst untersagt und werden das auch in Zukunft nicht ändern.“

Rückendeckung gibt es auch vom verantwortlichen Redakteur für Rechtsfragen und Medieninhalte der Fachzeitschrift c’t, der von der Moderatorin der Runde, Valerie Lux, ausrichten ließ:

„Die Datenschutzerklärung von nebenan.de ist eine der besten, die ich seit langer Zeit gelesen habe - informativ, transparent und leicht verständlich. Lobenswert finde ich insbesondere, dass sie viel mehr tut als sie eigentlich müsste. nebenan.de macht damit auf vorbildliche Weise die eigene Arbeit transparent.“

Eine Rückfrage gab es auch zum Verlagshaus Hubert Burda Media, ob dieses als Investor von nebenan.de nicht an den Daten interessiert sei. Auch hier kann nebenan.de aufklären:

„Hubert Burda Media investiert in nebenan.de, weil sie an neuen Technologien interessiert sind und schlichtweg an unsere Idee und das gesellschaftliche Potenzial von funktionierenden Nachbarschaften glauben. Sie fördern soziales Unternehmertum und insbesondere bürgerschaftliches Engagement. Unsere Zusammenarbeit hat fördernden Charakter , d.h. auch Hubert Burda Media hat keinen Zugang zu den Nutzerdaten.“

Und wie verhält es sich mit dem Datenschutz innerhalb der Kooperation mit der Stadt Hannover? Mitgründer und Verantwortlicher für Engagement und Kooperationen, Michael Vollmann, fasst nachträglich zusammen:

„Einige wenige städtische Mitarbeiter haben Nutzerprofile und informieren in ihrer Nachbarschaft über Neuigkeiten der Stadt - ähnlich wie es die Nachbarn bereits untereinander tun. Die Stadt hat aber keinen Zugriff auf die Nutzerdaten. Städte sind in unseren Augen wichtige Partner, um bürgerschaftliches Engagement in die Breite zu tragen, weshalb wir uns sehr freuen, dass Hannover das Pilotprojekt mit uns umsetzt.“

Ist denn auch demokratische Bürgerbeteiligung über eine Plattform wie nebenan.de denkbar? Till stellt dazu fest:

„Umfragen sind selbstverständlich vorstellbar, die könnte man über nebenan.de machen. Für eine Bürgerbeteiligung in der lokalen Politik empfehle ich aber eine öffentliche Plattform, die losgelöst von den alltäglichen Geschichten in der Nachbarschaft und dem Engagement unter Nachbarn sind, für die wir nebenan.de hauptsächlich ins Leben gerufen haben.“

Nach Klärung dieser Fragen ziehen die Beteiligten Bilanz: ein reger Austausch auf Augenhöhe, der ganz deutlich zeigte, wie wichtig Datenschutz auch unternehmensseitig genommen wird und welche zentrale Rolle Transparenz sowie öffentlicher (und auch analoger) Dialog für die Bürgerinnen und Bürger spielen. Dieter K., selbst Nachbar auf nebenan.de, kommentierte die Diskussionsrunde, die auch über einen Radiostream live verfolgt werden konnte, abschließend so:

„Die heutige Diskussion fand ich hervorragend. Für mich sind erst einmal alle brennenden Fragen beantwortet. Meine Bedenken bezüglich des Umgangs mit den Daten sind geklärt. Till Behnke hat aus meiner Sicht alle bestehenden Fragen sehr glaubwürdig beantwortet. Die Fragen und Beiträge der anwesenden Lokalpolitiker kamen sehr bürgernah. Die Kommunalpolitiker waren auch als Mitbürger präsent. Redeschlachten blieben uns erspart. (…) Alles in allem eine sehr gelungene Veranstaltung. Vielleicht war das ja der Anfang für mehr Begegnungen zwischen Bürgern und Kommunalpolitik.“

Mit so positiver Resonanz soll es weitere offene Bürgerdiskussionen in Hannover geben.

alt In der Diskussionsrunde stellten sich Lokalpolitiker zusammen mit Till den Fragen der Bürgerinnen und Bürger (Fotonachweis: Francis Bee)